Pressemitteilung Juni 2015 27.05.2015

7. Juni 2015 10.00 Uhr
Naturkundliche Exkursion: Das Dubringer Moor

Am 7. Juni 2015 laden wir Sie ganz herzlich zu einer Exkursion in das Dubringer Moor bei Wittichenau ein. Der größte noch erhaltene Moorkomplex in der Oberlausitz, begeistert Naturliebhaber das ganze Jahr über. Auch wenn das heutige Gebiet sehr urtümlich-natürlich erscheint, so fand man Siedlungsspuren bereits aus dem 6. und 7. Jahrhundert vor Christus. Landschaftsprägend und heute noch das Bild der Region bestimmend, sind die im 17. Jahrhundert angelegten Fischteiche. Der mit der Zeit entstandene Mix aus Teichen, Mooren und Wäldern bietet heute Platz für mehr als 3000 Pflanzen- und Tierarten, worunter sich viele seltene und vom Aussterben bedrohte Arten befinden. Ein Vertreter ist der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, welche uns ihre unscheinbaren Blüten erst im Juni zeigt.
Begleiten Sie am Sonntag, den 7. Juni 2015 Bodo Plesky und Anselm Kittel vom Museum der Westlausitz auf eine Exkursion durch diese einzigartige Landschaft und lauschen mit ihnen dem Gesang des Drosselrohrsängers oder bestaunen Sie kleine botanische Raritäten!
Gut ausgerüstet mit Wanderschuhen, wetterfester Kleidung, Fernglas, Getränken und Proviant wird die vierstündige Wanderung zum bleibenden Erlebnis für Naturbegeisterte.
Bitte melden Sie sich zu der beliebten Exkursion rechtzeitig unter der Telefonnummer 03578 78830 im Museum der Westlausitz an! Mit der Anmeldung erfahren Sie auch den Treffpunkt.

Exkursion: Dubringer Moor
Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Datum: Sonntag 7. Juni 2015
Beginn: 10 Uhr
Eintritt: 4,00 € pro Person, ermäßigt 2,50 €

dubring2 1280Foto: Dubringer Moor (Foto: Herbert Schnabel)

Das Pressefoto steht hier zum Download für Sie bereit.


9. Juni 2015 19 Uhr
Vortrag am Dienstag: Tierpräparation – ein Kunsthandwerk zwischen Jagdstube und Wissenschaft

Ein Tierpräparat kennt man – einen Tierpräparator weniger.
Was macht der eigentlich? Wieso ist tote Tiere präparieren ein Kunsthandwerk? Was hat das Ausstopfen von Tieren mit Wissenschaft zu tun und wie macht man das? Ist die Arbeit mit toten Tieren nicht eklig?

Fragen, die zeigen, dass viele Menschen nicht wissen, was zu diesem interessanten Beruf gehört. Andreas Kleefeldt wird interessante Details aus seiner Arbeit zeigen – wissenschaftliche, künstlerische und gestalterische. Danach werden Sie seinen Beruf mit anderen Augen sehen und manches Vorurteil über Bord werfen.

Vortrag im Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz
Datum: Dienstag 9. Juni 2015
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 3,50 € pro Person / ermäßigt 2,00 €

Praeparation 1280Foto: Präparation Bombycilla garrulus, Museum der Westlausitz

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14. Juni 2015 14 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung „Vandalen, Burgunden & Co. – Germanen in der Lausitz“

Am Sonntag den 14. Juni 2015 lädt Friederike Koch-Heinrichs, ihres Zeichens Archäologin und Museumsleiterin, zu einer Führung in die Germanenausstellung im Elementarium ein. Um die Zeitenwende ist es sehr ruhig in der Lausitz. Kaum ein Siedler oder Krieger hinterlässt seine Spuren zwischen Oder und Elbe. Zum Ende des 2. Jahrhunderts nach Chr. und gleichzeitig mit dem Ende der Markomannenkriege, dem langen Krieg zwischen germanischen Stämmen und den Römern, wird die Lausitz nach fast 700jährigem Dornröschenschlaf wieder besiedelt. Was führte zu dieser Veränderung? War die Lausitz vielleicht sogar ein Siegerpreis?
Anhand vieler hiesiger und auswärtiger archäologischer Funde wird die europäische Besiedlungssituation beschrieben, der Alltag und Kult im Freien Germanien nachgestellt und nach Gründen für eine Entsiedelung der Gebiete nach nur 200 Jahren gesucht.

Sonderführung im Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz
Datum: Sonntag 14. Juni 2015
Beginn: 14 Uhr
Eintritt: 5,00 € pro Person, ermäßigt 2,50 € (Eintritt ins Museum inklusive)

Grabfund 1280Foto: Grabungsfund der Goten, Museum der Westlausitz Kamenz

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21. Juni 2015 
Fête de la Musique im Elementarium

Ob London, New York, Paris oder Kamenz, eines haben diese und viele weitere hundert Orte rund um den Globus gemeinsam: Sie bringen immer am 21. Juni den Musikfans die Freude an kostenlosen Konzerten in jeden Winkel dieses Planeten.
Einer dieser Winkel ist der Museumsgarten im Elementarium.
Von 14 Uhr bis 16 Uhr werden „Die Lausitzer“ aufspielen. Die acht Musiker aus der Region werden unsere Gehörgänge mit Dixi-Klängen, Swing, Jazz und Evergreens verwöhnen. Mit dabei sind knackige Trompeten, stampfende Posaunen, schmeichelnde Klarinetten, gezupfte Bässe, Gitarren und Banjos und die Rhythmusgruppe gleich einem Hammerwerk.
Zum wiederholten Mal wird von 16.30 Uhr bis 18 Uhr Charlotte de Cognac und ihre vier Weinbrandbohnen aus dem musikalischen Kamenz Gast im Museum der Westlausitz sein.
Sie swingen und jazzen, versuchen sich an den großen Rocklegenden oder lassen die Zuschauer bei französischen und deutschen Chansons dahinschmelzen. Charlotte de Cognac, geborene Goldkrone, hat für alle etwas dabei und kesse Sprüche sowieso. Wer trotzdem in eine alkoholisch-musikalische Schieflage gerät, für den stehen im Gartencafé das eine oder andere Wasser oder „Wässerchen“ bereit. Frisch Gezapftes und kleine Speisen versüßen dazu einen hoffentlich lauen Mittsommerabend.

Charlotte 1280Foto: Charlotte de Cognac und die vier Weinbrandbohnen

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