Pressemitteilung - Vortrag: Natur und Tourismus auf den Galapagosinseln – Entwicklungen über zwei Jahrzehnte 24.10.2014

Natur und Tourismus auf den Galapagosinseln – Entwicklungen über zwei Jahrzehnte

Drei Reisen führten den Museumszoologen Olaf Zinke in den vergangenen 20 Jahren nach Galapagos. Am Freitag, den 24. Oktober 2014 wird er in einem öffentlichen Vortrag der NABU-Regionalgruppe Kamenz im Elementarium über seine Eindrücke berichten. Die Galapagos-Inseln wurden als einer der letzten Erdenflecken vom Menschen aufgespürt. Als Labor der Evolution machte Darwin sie weltweit bekannt. Seeräuber, Wal- und Robbenfänger nutzten die Inseln mehrere Jahrhunderte lang als Schlupfwinkel und Proviantstation. Sie schlachteten Schildkröten, Leguane und Pelzrobben fast bis zur Ausrottung. Eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten verdrängen seit der Entdeckung der Inseln die endemischen Arten. Heute ist der etwa 8000 Quadratkilometer große Archipel als Nationalpark geschützt und von der UNESCO zum "Welterbe der Menschheit" erklärt. Dennoch droht Gefahr – der Tourismus hat Galapagos entdeckt. Die derzeit größten Probleme für die einmalige Natur der Inseln entstehen durch die rasant wachsende Zahl der Menschen, die nach Galápagos kommen – Siedler ebenso wie Touristen.

Vortrag im Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz
Datum: Freitag 24. Oktober 2014
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: Der Eintritt ist frei!

Riesenschildkröte webPressefoto: Galapagos-Riesenschildkröte (Olaf Zinke)

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