Pressemitteilung April 2014 21.03.2014

Archäologische Exkursion: Die Ostroer Schanze

Entdecken Sie am Sonntag, dem 06. April ab 10 Uhr, auf einem eineinhalbstündigen Schanzen-Spaziergang das imposanteste Bodendenkmal der Oberlausitz: Die Wallanlage von Ostro. Friederike Koch-Heinrichs, Leiterin des Museums der Westlausitz und Archäologin, erläutert vor Ort die über 2500-jährige Nutzungsgeschichte dieser rund 260 x 160 Meter großen Siedlung und Wehranlage. Von der Lausitzer Kultur über den Slawenstamm der Milzener bis hin zum letzten deutschen Burgausbau im Mittelalter wurde die Ringwallanlage von verschiedenen Kulturen geprägt. Noch heute birgt die Schanze manches Geheimnis. Wer suchte in der Burganlage Schutz? Und vor wem? Archäologische Untersuchungen an der Ostroer Schanze werfen Licht auf das Leben unserer Vorfahren.

Bitte melden Sie sich im Museum der Westlausitz unter Telefon 03578–78830 rechtzeitig zu dieser beliebten Rundwanderung an. Der genaue Treffpunkt wird am Telefon bekanntgegeben. Familien mit größeren Kindern sind herzlich Willkommen!

Eintritt: 4,00 Euro / ermäßigt 2,50 Euro

Treffpunkt: Erfahren Sie bei Ihrer Anmeldung! (03578–78830)


 

Vortrag „Frühe Eisenzeit in Ostsachsen. Neue Forschungsergebnisse vom Gräberfeld Niederkaina"

Über Forschungsergebnisse vom Gräberfeld Niederkaina berichtet Jasmin Kaiser, vom Landesamt für Archäologie Sachsen, in ihrem Vortrag am Dienstag, dem 08. April 2014 um 19 Uhr im Elementarium – Museum der Westlausitz Kamenz (Pulsnitzer Str. 16).

Der Schafberg von Niederkaina gehört mit 2000 Gräbern zu den größten und bedeutendsten prähistorischen Fundstellen in Mitteleuropa. Der in den Nachkriegsjahrzehnten ausgegrabene Bestattungsplatz wird derzeit in einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgewertet. Die große Zahl hervorragend ausgestatteter Kammergräber der Früheisenzeit (780–500 v. Chr.) ermöglicht erstmals tiefgreifende Aussagen zu Totenritualen und sozialen Strukturen der Billendorfer Kultur. Jasmin Kaiser stellt dazu die neuen Forschungsergebnisse vor. Die Referentin berichtet in diesem Zusammenhang über die wechselhafte Geschichte Ostsachsens während der frühen Eisenzeit.

Eintritt: 3,50 Euro / Ermäßigt 2,00 Euro

Veranstaltungsort: Elementarium, Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Straße 16, 01917 Kamenz


 

Sonderführung durch die Ausstellung Offenland – Sachsens Vogelwelt und Landwirtschaft

Am 13. April 2014 um 14 Uhr können Sie die Gelegenheit nutzen und einen Einblick in Sachsens Vogelvielfalt und Agrarlandschaft gewinnen. Das Museum der Westlausitz Kamenz bietet Ihnen, unter der fachkundigen Leitung eines Überraschungsgastes, eine unterhaltsame und lehrreiche Sonderführung durch die aktuelle Sonderausstellung „Offenland – Sachsens Vogelwelt und Landwirtschaft".

Erkunden Sie die Vielfalt des Lebensraumes im Offenland, stehen Sie seltenen Vogelarten Auge in Auge gegenüber und bilden Sie sich ihre eigene Meinung zum Thema Vogelschutz, Agrarnutzung und Energiegewinnung.

Wie kann Offenland ein Lebensraum für Mensch und Tier sein?
Unter anderem erwarten Sie neben Tierpräparaten auch lebende Vögel unserer Feld- und Wiesenlandschaft in den extra für die Ausstellung angelegten Außenvolieren.

Eintritt: frei. Besucher zahlen nur den Museumseintritt

Veranstaltungsort: Elementarium, Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Straße 16, 01917 Kamenz

Rotmilan webPressefoto (Dr. Winfried Nachtigall)Rotmilan

Das Pressefoto steht hier zum Download für Sie bereit.


 

Verzieren von Ostereiern nach sorbischer Tradition mit Familie Zobel

Schmücken sie ihren Osterstrauch mit kleinen Kunstwerken! Familie Zobel lädt am Karfreitag, dem 18. April 2014 von 14 bis 17 Uhr ins Elementarium – Museum der Westlausitz ein. In guter Tradition können hier Jung und Alt die sorbische Kunst des Ostereierverzierens selbst ausprobieren und erlernen. Von der Handwerkskunst der Zobels dürfen wir uns die Wachstechniken abschauen. Wenn hierbei über den brennenden Kerzen das Wachs schmilzt, riecht es im Elementarium nach Ostern.

Ausgeblasene Hühnereier können bei Familie Zobel gegen einen kleinen Obolus vor Ort erworben werden.

Eintritt: 3,50 Euro / ermäßigt 2,00 Euro.

Veranstaltungsort: Elementarium, Museum der Westlausitz, Pulsnitzer Straße 16, 01917 Kamenz


 

6. Lange Nacht der Kirchen und Museen in Kamenz: „Jäger der Nacht – im Zeichen der Eule!" heißt es im Elementarium

Die 6. Lange Nacht der Kirchen und Museen am Samstag, dem 26. April 2014 bietet von 18 Uhr bis Mitternacht wieder besondere kulturelle Erlebnisse und zeigt Einblicke in die Vielfältigkeit des Lebens. Im Zeichen der Kamenzer Nachteule können die Nachtschwärmer ein tolles Unterhaltungsprogramm aus Tanz, Musik, Kunst, Natur und natürlich Wissenschaft erwarten. Entdecken Sie beim nächtlichen Schlendern durch die Altstadt manch ein Schmuckstück unserer regionalen Kultur.

Im Elementarium – Museum der Westlausitz steht alles unter dem Motto „Jäger der Nacht – im Zeichen der Eule!"


Naturkundliche Exkursion: Vogelstimmen in Wald und Heide

Das Konzert der Singvögel in Wald und Heide der Oberlausitz macht Lust auf frühes Aufstehen. Dr. Winfried Nachtigall vom Förderverein Sächsische Vogelschutzwarte Neschwitz bringt am Samstag, dem 26. April 2014 ab 6 Uhr Ordnung in das Stimmengewirr. Bei der Vogelstimmenwanderung des Museums der Westlausitz können wir hören, dass die meisten Zugvögel wieder zurück sind! Die weit gereisten Männchen starten mit den hiesigen Überwinterern ihren Sängerwettstreit. Sie kämpfen um Reviere und passende Weibchen. So lernen wir Fitis, Kleiber, Waldbaumläufer und Konsorten kennen. Entdecken wir in den Wipfeln der Wälder den im gelb-schwarzen Federkleid exotisch anmutenden Pirol? Hören wir das Trommeln des Mittelspechtes? Seien Sie gespannt, nehmen Sie ihr Fernglas mit und freuen Sie sich auf wunderschöne Naturerlebnisse!

Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung unter Telefon 03578 – 788 30 beim Besucherservice des Museums der Westlausitz in Kamenz an. Dabei wird auch der Treffpunkt bekanntgegeben. 

Eintritt: 4,00 Euro / ermäßigt 2,50 Euro

Treffpunkt: Erfahren Sie bei Ihrer Anmeldung! (03578–78830)


 

Die Pressemitteilung können Sie sich hier als pdf-Dokument herunterladen.