Pressemitteilung - Vortrag: Slawen in Ostsachsen 18.11.2013

Slawen in Ostsachen

Herr Dr. Thomas Westphalen vom Landesamt für Archäologie in Dresden berichtet am Dienstag, dem 10. Dezember 2013 um 19 Uhr im Elementarium – Museum der Westlausitz Kamenz über die Slawen in Ostsachen. Vor über 1200 Jahren wurde das bevölkerungsleere Sachsen erneut besiedelt. Slawische Gruppen erreichten von Südosten kommend zunächst die Elbe und erschlossen in den beiden folgenden Jahrhunderten die fruchtbaren Lößgefilde Sachsens. Bis zur ersten Nennung historischer Orte im frühen 10. Jahrhundert sind es ausschließlich archäologische Quellen, die uns Auskunft über diesen Abschnitt des Mittelalters geben. Siedlungen, Burgen, Friedhöfe und Silberschätze, aber auch Orts- und Landschaftsnamen sind die Zeugnisse des "slawischen" Mittelalters, die den Altsiedellandschaften Sachsens bis heute ein eigenes Gepräge geben. Mit der Durchdringung durch Kirche und Adel beginnt im 12. Jahrhundert das "deutsche" Mittelalter.

 

Hacksilberschatz von Meschwitz, Kulturhistorisches Museum GörlitzPressefoto (Kulturhistorisches Museum Görlitz)Hacksilberschatz von Meschwitz

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