Pressemitteilung Juni 2013 10.05.2013

Naturkundliche Exkursion: Wanderung durch das Dubringer Moor

Auf stillen Pfaden geht es am Sonntag, dem 2. Juni 2013 von 10 bis 14 Uhr mit dem Museumszoologen Olaf Zinke auf Exkursion durch das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Dubringer Moor. Im letzten großen Niedermoor der Oberlausitz erwacht das Leben spät im Frühling. Milliarden Torfmoose speichern hier das Regenwasser wie ein Schwamm und halten so den Boden lange kühl. Die unscheinbare Moosbeere und das braune Schnabelried beginnen erst ab Mai mit der Blüte. Auch die Tierwelt ist hier speziell. Mit etwas Glück lauschen Sie dem glockenhellen Ruf der Rotbauchunken an den Fischteichen, dem Trompeten der Kraniche oder dem Meckern der „Himmelsziege". Hoch oben ist zudem nicht selten der König der Lüfte zu entdecken: der Seeadler. Mit seiner majestätischen Flügelspannweite von bis zu 2,50 Meter ist er der größte Greifvogel in Mitteleuropa. Gut ausgerüstet mit Wanderschuhen, wetterfester Kleidung, Fernglas, Getränken und Proviant wird die vierstündige Wanderung zum bleibenden Naturerlebnis. Bitte melden Sie sich zu der beliebten Exkursion rechtzeitig unter Telefon 03578 78830 im Museum der Westlausitz an. Mit der Anmeldung erfahren Sie den Treffpunkt. Kosten: 4,00 Euro / ermäßigt 2,50 Euro.

5. Lange Nacht der Kirchen und Museen in Kamenz: „Lebendige Unterwelt – Licht an!" heißt es im Elementarium

Die 5. Lange Nacht der Kirchen und Museen am Samstag, dem 8. Juni 2013 bietet von 18 Uhr bis Mitternacht wieder besondere Kulturerlebnisse und erhellende Einblicke in die Vielfalt des Lebens. Im Zeichen der Kamenzer Nachteule erwartet Nachtschwärmer ein breites Unterhaltungsprogramm aus Musik, Kunst, Theater und Wissenschaft. Beim Schlendern durch die schöne Altstadt von Kamenz kann so manches Kleinod der oft unterschätzten Provinzkultur entdeckt werden.
Im Elementarium – Museum der Westlausitz – steht alles unter der Devise „Lebendige Unterwelt – Licht an!" Blicken sie unter die Erde! Was finden Archäologen, Biologen und Geologen, wenn sie senkrecht zum Erdmittelpunkt – seien es auch nur wenige Zentimeter – in die Tiefe graben? Bringen sie in dieser Sommernacht mit dem Museumsteam verborgene Schätze ans Licht!
Neben spannenden Mitmachangeboten – auch für Kinder – wie „Malen mit Farben der Erde", „Funde aus der Unterwasserwelt", „Wenn der Müllmann ein Minimonster ist!", „Der zechende Leichnam" oder „Die Kamenzer HörBAR", locken vier Glanzlichter ins Elementarium:
Erstens, spielt das Schwarzlichttheater „l'art noir" aus Dresden „Im Dunkeln ist gut munkeln – Neuigkeiten aus der Unterwelt". Mit der Magie des Lichtes, der Irritation durch unterschiedliche Wahrnehmung, erwartet die Besucher etwas ganz Besonderes. Gekonntes Spiel mit ausgefallenen Effekten: eine Herausforderung für das Publikum und Beflügelung der Fantasie.
Zweitens, zieht das „Funkeln im Dunkeln" – der Kristallzauber im Keller des Elementariums – alle Schatzsucher und Träumer in seinen Bann. Hinabsteigen und staunen! Im mittelalterlichen Gewölbekeller des Elementariums glimmen und leuchten seltene Minerale und Kristalle im ultravioletten Licht. Museumsgeologe Jens Czoßek wird dabei ihre Fragen zum Kristallzauber beantworten.
Drittens, zeigt das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz die Fotoausstellung „GIGANTISCHklein". Rasterelektronenmikroskopische Tieraufnahmen gewähren Einblicke in die klitzekleine Lebewelt der Bodentiere. Die Gestalt und Körperdetails von Milben, Pinselfüßern, Moosskorpionen und vielen anderen Bodentieren, die mit bloßem Auge meist nicht zu erkennen sind, werden durch bis zu 200.000-fach vergrößerte Aufnahmen sichtbar. Diese Sonderschau ist nur in dieser Nacht im Elementarium zu sehen!
Viertens, fordert der „Night Cache – Unterirdisches in der Kamenzer Altstadt entdecken" zu einem nächtlichen Abenteuer auf! Die Schnitzeljagd mit GPS und Taschenlampe beginnt im Elementarium und kann individuell durchgeführt werden. In zwei Varianten – für Anfänger und Profis – geht es durch dunkle Gassen zu versteckten Winkeln der Altstadt. Mit detektivischem Spürsinn können Eingänge in die Kamenzer Unterwelt gefunden und das Museumsnacht-Rätsel gelöst werden.
Für hungrige Freunde der Nacht gibt es Gegrilltes, Fassbier und Fassbrause im Museumsgarten.
Kartenverkauf an den Abendkassen in den Museen und Kirchen: Erwachsene 5 Euro, Ermäßigte 2,50 Euro, Familien 10 Euro.

Das Pressefoto steht hier zum Download für Sie bereit.

Pressefoto (C. Kupfer-Weber) l'art noir – Schwarzlichttheater aus Dresden 

Vortrag: Alte Funde – neue Forschung. Braunkohletagebauarchäologie vor 1989

Der Archäologe Dr. Günter Wetzel wirft in seinem Vortrag am Dienstag, dem 11. Juni 2013 um 19 Uhr im Elementarium – Museum der Westlausitz Kamenz ein Licht auf archäologische Grabungen zur Zeit der DDR. Was passiert mit den Ausgrabungsergebnissen, Dokumentationen und Funden, die bis 1990 unter der Verantwortung des damaligen Museums für Ur- und Frühgeschichte Potsdam in den Tagebauen der Kreise Hoyerswerda und Weißwasser geborgen wurden? Dies versucht in einem Fokus auf ausgewählte Themenbereiche von der Steinzeit bis zum Mittelalter sowie auf einige natur-wissenschaftliche Untersuchungen der Vortragende, damals fachlich zuständig für diesen Teil der Oberlausitz, darzustellen. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Aktivitäten auch zahlreicher Pfleger und Helfer zum Sammeln von Stammproben für jahrringchronologische Untersuchungen, die aufsehenerregenden mittelsteinzeitlichen Gräber, bronzezeitliche Grabfunde und Briquetagereste, germanische Eisenschmelzöfen und mittelalterliche Pechöfen. Eintritt: 3,50 Euro.

Fête de la musique: Charlotte de Cognac & die Weinbrandbohnen und das Liedermacherduo „Spinne & Grille"  aus Dresden spielen im Elementarium

In Kamenz beschwingt den Mittsommer feiern! Am Freitag, dem 21. Juni 2013 ab 19 Uhr bieten die Chansonette „Charlotte de Cognac" und ihre „Weinbrandbohnen" im Museumsgarten des Elementariums zwei alkoholgeschwängerte Stunden bester musikalischer Unterhaltung. Lieder von Hildegard Knef über Edit Piaf bis Keimzeit, von Gershwin bis Daliah Lavi, von Brecht bis Kreisler tönen da über den lauschigen Museumshof. Und alles mit ganz eigener Interpretation einer speziellen, fast im Rum ertränkten Grande Dame ... In der Dresdener Neustadt frisch gegründet, wagt sich das junge Liedermacherduo „Spinne & Grille" mit den ersten eigenen Liedern auf die Bühne. Jungs, seid willkommen in der Musikstadt Kamenz!
Frisch Gezapftes und Fingerfood versüßen dazu einen hoffentlich lauen Mittsommerabend im Elementarium – Museum der Westlausitz. Der Eintritt ist frei!

Aktionstag für die ganze Familie – Kunst in 3D

Gebt eurer Kreativität mehr Freiraum! Im Elementarium – Museum der Westlausitz Kamenz lädt der Aktionstag für die ganze Familie „Kunst in 3D" am Sonntag, dem 30. Juni 2013 von 13 bis 18 Uhr zur Eroberung der dritten Dimension ein. Im sommerlichen Museumsgarten wecken Kunstwerkstätten den Künstler in dir. Der Bildhauer und Aktionskünstler Ludwig Pickert schweißt mit eurer Hilfe bizarre Tierskulpturen aus Schrott zusammen, die nach und nach den Museumsgarten bevölkern werden. Baut mit den Museumspädagogen hängende Kunstobjekte, die der Schwerkraft zu trotzen scheinen! Setzt euch an die Skulpturentafel und erschafft gemeinsam mit anderen kuriose Dinge, die sich ständig verändern! Gestaltet zarte Kunstwerke aus Rasierschaum! Die richtige Inspiration für die Schaffung eigener Kunstwerke gibt im Elementarium die aktuelle Sonderausstellung „Schöpfung" – Malerei von Gottfried Zawadzki. Wer viel schafft, benötigt viel Energie! Im Gartencafé werden der Durst gestillt und der Hunger gesättigt. Freut euch auf einen kreativen Sommernachmittag in Kamenz!

Eintritt: 3,50 Euro / ermäßigt 2,00 Euro. Termin: Sonntag, 30.06.2012 von 13 bis 18 Uhr

Von der Schrift zum Bild – Offene Kunstwerkstatt im Elementarium

Schrift als künstlerisches Gestaltungsmittel – Zeichnungen, Collagen und Drucke. Den Weg von der Schrift zum Bild können sie am Sonntag, dem 16. Juni 2013 zwischen 14.30 und 17.30 Uhr im Elementarium – Museum der Westlausitz Kamenz in der Offenen Kunstwerkstatt praktisch nachvollziehen. Erwachsene, Jugendliche und Kinder lädt die Kunstpädagogin Simone Heller zur Offenen Kunstwerkstatt in die jüngst eröffnete Sonderausstellung „Schöpfung" – Malerei von Gottfried Zawadzki ein.

Zahlreiche Bildende Künstler benutzen Schrift als künstlerisches Gestaltungsmittel, so auch der berühmte 1998 verstorbene Künstler und Philosoph Carlfriedrich Claus aus Chemnitz, der seine grafischen Blätter fast ausschließlich aus Wörtern und Zeichen geformt hat. Die Offene Kunstwerkstatt lädt zum Experimentieren mit Schrift im weitesten Sinne ein. Dabei können skripturale Zeichnungen genauso entstehen wie Blätter, die mit den Mitteln der Collage-, der Schablonier- und der Stempeltechnik aufgebaut werden. Der Eintritt für das Museum und die Offene Kunstwerkstatt beträgt zusammen 4,50 Euro / ermäßigt 3,00 Euro.

Das Pressefoto steht hier zum Download für Sie bereit.

Pressefoto (Isabelle Klaus, Museum der Westlausitz) Federn und Schreibwerkzeuge