Themenwelt Formen


Ein Erdbeben unbeschadet überstehen? Kein Problem! Entdecken und erleben Sie die verschiedenen Prozesse, die die Westlausitz zu dem geformt haben, was sie heute ist: Eine Landschaft mit Bergen, Tälern, Wiesen, Wäldern, Flüssen und Seen, Städten und Steinbrüchen, Bauernhöfen und Baumärkten. 

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Gibt es heute noch Spuren der Eiszeit? Floss die Elbe einst durch Kamenz? Gab es Vulkanismus in der Westlausitz? Kann der Wind Steine formen? Werden Grauwacke und Braunkohle abgebaut? - Jede Antwort ein: Ja! Hinter jedem " Ja" steht Bewegung, Veränderung und eine Form, die nicht bestehen kann.

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Die Entwicklungsgeschichte der Westlausitz von der Entstehung der Grauwacken über die Braunkohlenbildung und eiszeitliche Vergletscherungen bis zu den landschaftsformenden Eingriffen des Menschen in den letzten Jahrhunderten - die Vielfalt der Veränderungen ist groß. Die heutigen Landschaftsformen sind und wirken massiv, sind jedoch nur ein Zwischenstand des ständigen Wandels

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Verwitterungen und Abtragung, Sedimentation, Hebung und Senkungen sowie das Klima waren die wichtigsten natürlichen Prozesse, die diesen Wandel im Laufe von Jahrmillionen steuerten und bestimmten. Gletscher, Meere und Flüsse haben deutliche Spuren hinterlassen und prägen bis heute das Landschaftsbild.
Zwar spät, dafür um so nachhaltiger und nicht immer zum eigenen Vorteil begann der Mensch in die Landschaftsformung einzugreifen. Er nutzt hierbei die natürlichen Ressourcen dieser Region: Braunkohlen, Grauwacken, Granodiorite sowie Tone, Sande und Kiese.

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Der Mensch prägte durch Siedlungsbau, Infrastruktur, Aufforstung und Landwirtschaft die Landschaftsform der Westlausitz in einer aus geologischer Sicht extrem kurzen Zeit und hat somit dem ewigen Wandel der Zeiten zu einer Dynamik verholfen.

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